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Ein Wahlkampftag im Kreis Birkenfeld

Rainer Böß, stellv. Kreis-und Fraktionsvorsitzender

Morgens Infostand, mittags Zeitungen verteilen, abends Bürgerversammlung „militärischer Fluglärm“

Freitag, 13.September 2013

Am Morgen: Der Infostand


Gute Stimmung am Wahlkampfstand der LINKEN: von links nach rechts: Wahlkampfleiter Rainer Böß, Hannelore Wagner-Becker und die Kreisvorsitzende Tanja Krauth

 Von 10:00 bis 13:00 Uhr hatte DIE LINKE in Birkenfeld auf dem Wochenmarkt vor der Gaststätte "Treibhaus" am Talweiher ihren Info-Stand aufgebaut an dem sich Tanja Krauth, Hannelore Becker-Wagner und Rainer Böß beteiligten. Etliche Wahl-Interessierte deckten sich am Stand mit Info-Material ein und diskutierten mit den LINKEN. Da der Stand direkt an der Kreuzung Bahnhofstraße / Talweiherstraße aufgebaut war nutzten  Autofahrer die Gelegenheit und ließen sich Wahlkampfmaterial der LINKEN direkt ins Auto reichen.

 

 Der Stand der LINKEN liegt an der Talweiherstraße vor einem Stoppschild. Autofahrer können sich Info-Material  direkt ins Fahrzeug reichen lassen.

 Am Nachmittag: Die Verteil-Aktion

Direkt nach dem Infostand wurden in Birkenfeld noch bis ca. 15 Uhr Zeitungen verteilt und damit der erste Durchgang mit einer über 90%igen Abdeckung der Kreisstadt abgeschlossen. "Ab dem kommenden Montag", so Rainer Böß, der Wahlkampfleiter der LINKEN im Kreis Birkenfeld " kann dann mit der zweiten Welle der Verteilmaterialien, darunter den Bürgerbriefen, in Birkenfeld und Idar-Oberstein begonnen werden. Dank der hohen Motivation unserer Mitglieder werden wir bis Freitag vor der Wahl alle Zeitungen und Flyer restlos verteilt haben! "

Am Abend: Die Bürgerversammlung

Ab 19:00 Uhr hatten Tanja Krauth und Rainer Böß von der Kreistags-Fraktion dann ihren nächsten Termin bei der mit über 100 Teilnehmern gut besuchten Bürgerversammlung im Gemeindehaus von Kronweiler zu der die Ortsbürgermeister von Kronweiler, Nohen und Sonnenberg-Winnenberg ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Kommunalpolitiker zum Thema "Militärischer Fluglärm" eingeladen hatten. Neben Landrat Dr. Matthias Schneider, dem SPD-Landtagsabgeordneten Noss, dem Verbandsgemeindebürgermeister Dr. Alscher, Vertretern der CDU und der LUB stellte sich Tanja Krauth, die Fraktions-Vorsitzende der LINKEN, den Fragen der Bürgerinnen und Bürger und gab ein Statement der LINKEN zum militärischen Fluglärm und dem damit verbundenen BOMBODROM auf dem Truppenübungsplatz Baumholder ab.

 

 Tanja Krauth, die Kreis- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN Birkenfeld redet Klartext. Von den Bürgerinnen und Bürgern der vom militärischen Fluglärm besonders betroffenen Gemeinden erhält sie starken Applaus.


Krauth sagte unter anderem, dass DIE LINKE die Menschen in ihrem Kampf gegen Fluglärm unterstütze, der von ihr bereits vor über einem Jahr gestellte umfangreiche Antrag zur Fluglärmbekämpfung im Kreistag aber wohl nicht mehr behandelt wird. Nach Meinung der LINKEN fehlt bei den anderen Fraktion ganz einfach der politische Wille, andere Gründe für die anzunehmende Nichtbehandlung seien nur vorgeschoben.

Krauth wies auch darauf hin, dass die Bundestagsabgeordnete Inge Höger, die vor über einem Jahr zusammen mit der Kreistags-Fraktion in Idar-Oberstein eine Veranstaltung gegen den vom BOMBODROM Baumholder ausgehenden militärischen Fluglärm durchführte , sich im Bundestag für eine Reduzierung der Lärmobergrenzen einsetzen wolle. Das von der Bundeswehr gerne benutzte Totschlagargument, bei einer Reduzierung der Flugbewegungen würde die Existenz des Truppenübungsplatzes Baumholder und damit mehrere Hundert Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen ist für DIE LINKE nicht wirklich überzeugend. Laut Krauth belegen Untersuchungen , dass im Zuge der Konversion in Rheinland-Pfalz überall mehr (oft höher qualifizierte) Arbeitsplätze entstanden sind als durch Standortschließungen weggefallen wären. Eines der bundesweit erfolgreichsten Konversionsprojekte, der Umwelt-Campus Neubrücke, liegt sogar im Kreis Birkenfeld.

Für ihr Statement gab es von der anwesenden Bevölkerung kräftigen Beifall. Nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung diskutierten die anwesenden LINKEN mit etlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter über Fluglärm und die anstehende Bundestagswahl. Eine Teilnehmerin meinte, Krauth wäre im Gegensatz zu den wachsweichen Formulierungen der anderen Politiker die einzige gewesen, die sich klar positioniert hätte. Ein Unternehmerehepaar war der Auffassung man könne wohl nur noch DIE LINKE wählen.

(rab)

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