Kreis Birkenfeld: Reaktivierung der Bahnstrecke Idar-Oberstein-Baumholder könnte Vorbild für Hunsrück-Bahn sein
Rainer Böß: Wiedereröffnung nach über 30 Jahren sollte als mögliches Modell für weitere stillgelegte Strecken dienen
Rainer Böß, der stellvertretende Vorsitzende der Kreistags-Fraktion DIE LINKE, begrüßt die Eröffnung der Bahnverbindung zwischen Idar-Oberstein, und Baumholder unter Einbindung von Nohen, Kronweiler, Heimbach und Ruschberg als sinnvolle Erweiterung des ÖPNV-Angebotes im Kreis Birkenfeld.
Böß, der auf Einladung des neuen Betreibers vLEXX an der Eröffnungsfeier teilnahm, lobt die weitgehende Barrierefreiheit der neuen Züge: "Der ebenerdige Einstieg ist eine wesentliche Verbesserung, nicht nur für Behinderte und Rollstuhlfahrer. Das Servicepersonal lies sich bei der nicht ganz pannenfreien Premiere am 06.12. durch nichts aus der Ruhe bringen und blieb stets freundlich und hilfsbereit. Die Wagen sind nicht mehr durch Schiebetüren abgeteilt, das sehe ich auch als Vorteil an."

Einfahrt im Bahnhof Baumholder (Foto: Rainer Böß)
Auch Böß sieht die Wiedereröffnung als mögliches Modell für weitere stillgelegte Strecken und regt an, dass sich die Kreisverwaltung Birkenfeld bei den Nachbarkreisen (St.Wendel, Trier-Saarburg und Rhein-Hunsrück-Kreis) für eine Reaktivierung der Hunsrück-Bahn einsetzten soll.
Insbesondere die Strecke Türkismühle - Hermeskeil - Hahn würde den Nationalpark vielen Touristen noch näher bringen.
(rab)
